Für die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern hat der Monat November im vergangen Jahr für ein ordentliches "Hoch" in der Statistik gesorgt. "In diesem Monat hatten die Beherbergungsbetriebe das beste Ergebnis in einem November seit 1991 erzielt. Die Ankünfte stiegen um 9,1 Prozent (absolut: 338.000) im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch die Übernachtungen legten mit einem Anstieg um 7,8 Prozent (1,11 Millionen) deutlich zu", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Sonnabend in Schwerin.
"Alle Reisegebiete liegen im Monat November wieder im Plus. Die zeigt auch, unser Land wird außerhalb der Saison stärker wahrgenommen und zunehmend attraktiver für neue Gäste", so Glawe weiter. Am stärksten zugelegt hat Vorpommern (+11,4 Prozent zum Vorjahresmonat) bei den Übernachtungen, gefolgt von der Mecklenburgischen Ostseeküste (+9,3 Prozent), der Mecklenburgischen Schweiz/Seenplatte (+8,6 Prozent), Westmecklenburg (+1,9 Prozent) und Rügen/Hiddensee (+1,2 Prozent).
"Auch im Jahresverlauf sieht es insgesamt weiterhin gut aus. Dies ist Ansporn für alle Beteiligten insgesamt weiter zu machen. Dennoch: Wir brauchen mehr saisonunabhängige Angebote, um im Wettbewerb mit anderen mithalten zu können. Das Darwineum in Rostock, das Ozeaneum in Stralsund oder das Müritzeum in Waren (Müritz) sind gute Beispiele für solche Investitionen", so Glawe weiter. Von Januar bis November hatten nach Angaben des Statistischen Amtes 6,68 Millionen Gäste (+2,7 Prozent) in Mecklenburg-Vorpommern rund 26,85 Millionen Übernachtungen (+0,8 Prozent) gebucht.
"Positiv entwickelte sich im Jahresverlauf 2012 der internationale Tourismus. Ankünfte (319.200) und Übernachtungen (878.138) von ausländischen Gästen liegen schon bis November so hoch wie noch in keinem Gesamtjahr seit 1991. Zum Jahresende könnte erstmals die Marke von 900.000 Übernachtungen überschritten werden", sagte Glawe. In den ersten 11 Monaten 2012 sind bei Ankünften (+12,7 Prozent zum Vorjahreszeitraum) und Übernachtungen (+15,7 Prozent) zweistellige Zuwächse zu verzeichnen. Die Gäste kommen hauptsächlich aus den Niederlanden (147.087 Übernachtungen von Januar bis November 2012), der Schweiz (143.937), Schweden (124.969) und Dänemark (117.059).
Auch die Campingbetriebe haben nach dem Einbruch des Jahres 2011 wieder Zuwächse (Jan.-Nov. 2012) bei Ankünften (+5,3 Prozent zum Vorjahr) und Übernachtungen (+7,1 Prozent) zu vermelden. Bis November verbrachten rd. 832.000 Gäste rd. 3,87 Mio. Nächte auf Campingplätzen.
Quelle: Nr. 15/13 - 19.01.2013 - WM - Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus
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